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Unterdrückung des Immunsystems durch bisherige Behandlungen (Usual Care Therapie)

Die bisherigen entzündungshemmenden Behandlungen beruhen auf einer direkten Unterdrückung des Immunsystems. Kurzzeitig ist zwar eine Linderung der Beschwerden möglich und oft auch notwendig. Jedoch kommt es in der Regel zu einer Abschwächung der Wirkung und dem Zwang immer stärkere Medikamente einsetzen zu müssen. Darüber hinaus bestehen bei der üblichen (usual care) Therapie nach aktueller Leitlinie der Fachgesellschaften Karzinomrisiken.

Das karzinogene Risiko einer systemischen Immunsuppression durch Cyclosporin A ist aus der Transplantationsmedizin allgemein bekannt. In einem Dokument der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Update on post-marketing AERS cases of pediatric malignancies reported with topical pimecrolimus and tacrolimus use, Pediatric Advisory Committee May 16, 2011) werden über 72 Karzinomfälle von Kindern mit der Verwendung von Elidel® - und Protopic® - Salbe in Verbindung gebracht.

Bemerkenswert ist das bereits die Usual Care Therapie für leichte und moderate Ekzeme durch entzündungshemmene Salben bereits mit einem Krebsrisiko verbunden ist. Dies wurde in einer klinischen Studie mit 3.500.000 Patienten nachgewiesen (Lymphoma among patients with atopic dermatitis and or treated with topical immunosuppressants in the United Kingdom, Arellano et al. 2009). Werden Neurodermitis-Patienten mit Kortisonsalben behandelt, steigt das Risiko, an einem Lymphom zu erkranken erheblich an Schon bei einer Behandlungsdauer von weniger als einem Monat kommt es zu einer etwa 4-fachen Risikoerhöhung für ein Non-Hodgkin-Lymphom. Dauerte die Behandlung länger als 2 Jahre stieg dieses Non-Hodgkin-Lymphom-Risiko um das 83-fache.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft schreibt hierzu am 11.03.2011: "Wegen eines wahrscheinlich erhöhten Risikos für das Auftreten von Lymphomen und eines nicht auszuschließenden erhöhten Risikos von Hautkrebserkrankungen im Zusammenhang mit topisch angewendetem Tacrolimus und Pimecrolimus sollten sich die Anwendung und die eingesetzten Dosierungen strikt an den zugelassenen Indikationen orientieren. Die beiden Substanzen sollten nur zur Zweitlinienbehandlung eingesetzt werden und eine Anwendung bei Kindern unter zwei Jahren sowie bei immungeschwächten Patienten muss vermieden werden."

Auch neueste Medikamente z. B. aus der Gruppe der TNF-alpha Antagonisten, die als so genannte Biologica (Biologics) zur Therapie der Schuppenflechte eingesetzt werden führen alle zu einer Hemmung der Immunantwort, so dass hier nicht nur das Krebsrisiko steigt sondern auch das Risiko von Entzündungen wie z. B. Tuberkulose. Einige dieser Medikamente mussten wegen schwerer Unfall tödlicher Nebenwirkungen bereits wieder vom Markt genommen werden.

Richtig ist, das vermutlich von allen immunsuppressiven Substanzen Krebs-Risiken ausgehen. Aufgrund fehlender Behandlungsmöglichkeiten werden schwer betroffene Patienten und insbesondere Kinder durch den Einsatz dieser Immunsuppressiva einem erheblichen Krebsrisiko ausgesetzt. Deshalb besteht ein erheblicher Bedarf an wirksamen und trotzdem nebenwirkungsarmen Behandlungen für die betroffenen Patienten. Die bisherigen Beobachtungen sowie die Ergebnisse klinischer Studien legen nahe, daß die DermoDyneR LichtimpfungR hier ein wegweisendes Potenzial hat.