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Warum lassen sich autoimmune Hauterkrankungen so schwer behandeln?

Mangelnde Zielgenauigkeit (Spezifität) der Medikamente

Bei Autoimmun-Erkrankungen greift das Immunsystem aus bisher unbekannten Gründen irrtümlicherweise körpereigenes Gewebe an. Es ist bekannt, dass die Anzahl der fehlgeleiteten Immunzellen, die eine Autoimmunerkrankung der Haut wie z. B. Neurodemitis oder Psoriasis bewirken nur einen sehr kleinen Anteil an der Gesamtzahl der im Körper befindlichen Entzündungszellen ausmacht. Das bisher ungelöste Problem ist, diese wenigen Zellen überhaupt zu finden um sie zu behandeln.

Die autoimmune Entzündung ist nicht wie eine infektiöse Entzündung mit geeigneten Antibiotika zu behandeln. Bei einer autoimmunen Entzündung ist man gezwungen, das Immunsystem selbst z. B. durch Kortison oder andere entzündungshemmende Substanzen zu hemmen. Das grundsätzliche Problem der bisherigen Therapie dieser autoimmunen Erkrankungen ist die mangelnde Zielgenauigkeit (Spezifität) der Medikamente, die sich regelmäßig gegen alle Entzündungs- und Abwehrvorgänge im Körper richten. Es tritt zwar die erwünschte Wirkung der Entzündungshemmung ein und die Entzündung klingt kurzfristig ab. Gleichzeitig kommt es jedoch zu einer allgemeinen Abwehrschwäche gegenüber bakteriellen und viralen Erregern sowie neu entstehenden Krebszellen und – bei längerer Therapiedauer – gehäuft zu Infektionen und zu einer Erhöhung des Krebsrisikos.

DermoDyne R Lichtimpfung R: hohe Zielgenauigkeit und nachhaltig wirksam

Derzeitige Untersuchungsergebnisse weisen darauf hin, dass die DermoDyne R Lichtimpfung R eine zielgenaue (spezifische) entzündungshemmende Wirkung hat, die sich nur gegen die Zellen richtet, die tatsächlich an dem Entzündungsgeschehens der Haut beteiligt sind.

Die DermoDyne R Wirkung beruht auf der Anwesenheit funktionsfähiger sogenannter dendritischer Zellen in der Haut. Diese dendritischen Zellen transportieren vermutlich Bruchstücke der durch das Blaulicht abgestorbenen Entzündungszellen in die Lymphknoten, um dort eine impfähnliche Reaktion auslösen, die sich dann gegen die krankheitsauslösenden Entzündungszellen richten.

Nach dem bisherigen Kenntnisstand nutzt DermoDyne R die Zunahme von roten Zellfarbstoffen (Abbauprodukte des Blutfarbstoffs) im Zellinneren entzündlich aktivierte Immunzellen. Diese haben eine starke Stoffwechselzunahme haben, die mit einer Zunahme von roten Zellfarbstoffen (Abbauprodukte des Blutfarbstoffs) im Zellinneren verbunden ist. Bei aktiviertem T-Lymphozyten wurde zum Beispiel eine über 500-prozentige Zunahme von Abbauprodukten des roten Blut Farbstoffs Hämoglobin gefunden. Diese rote Farbstoffanreicherung macht wie von roten Blutfarbstoffen macht die entsprechenden Zellen besonders empfindlich für eine Blaulichtbestrahlung durch DermoDyne R.

Alle anderen Immunzellen, die nicht aktiviert sind und für die Abwehr von Bakterienviren sowie möglicherweise neu entstehenden Krebszellen vom Körper bereitgehalten werden, haben keine erhöhten Farbstoffmengen im Zellinneren angereichert und sind nicht rot verfärbt. Deshalb kommt es bei diesen Zellen auch nicht zu einer vermehrten Aufnahme (Absorption) von DermoDyne R Blaulicht durch diese Zellen. Die Zellen werden stattdessen – ähnlich wie durchsichtiges Fensterglas – vom Blaulicht durchstrahlt und überstehen die DermoDyne R-Behandlungen unbeschadet.

Zusammenfassend scheint DermoDyne R – als bisher einziges therapeutisches Verfahren – in der Lage zu sein, die bei jedem Patienten unterschiedlich aktivierten Entzündungszellen gezielt auszuschalten. Nach erfolgreicher Behandlung kommt es zu einer so genannten Toleranzreaktion gegen das zuvor Entzündungsreaktion auslösende Körpereiweiß. Die Fehlleitung der Immunzellen, eigenes Körpergewebe anzugreifen wird nachhaltig reduziert. Hierfür spricht auch, dass der beobachtete Systemeffekt (Wirkung nicht auf den Bestrahlungsort begrenzt) ist:

  • Bei Entzündung beider Hände, führt die Bestrahlung einer Hand auch zur Verbesserung der nicht bestrahlten Hand. Auch unter der Ganzkörperbestrahlung abgedeckte, nicht bestrahlte Hautflächen bessern sich unter der Behandlung.
  • Wird die Neurodermitis durch Nahrungsmittelreaktionen ausgelöst, bessert sich häufig zeitgleich der Hautzustand und die Nahrungsmittelverträglichkeit
  • Bestehen bei Schuppenflechte begleitenden Gelenkbeschwerden (z. B. Psoriasis-Arthritis), bessern sich diese Gelenkbeschwerden zeitgleich mit der Abheilung der Hautveränderungen.