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Bericht einer Patientin vom 6. März 2016

Im Sommer werde ich 27 Jahre alt. Seit Oktober 2011 versuche ich mit der Krankheit Neurodermitis zu leben. Mit Beginn meines Studiums bekam ich an verschiedenen Stellen meines Körpers rötliche, juckende Flecken. Verschiedene Hautärzte diagnostizierten eine schwere Form von Neurodermitis. Innerhalb von einem halben Jahr haben sich die entzündeten Stellen nahezu auf meinem gesamten Körper ausgebreitet. Mein Gesicht und Hals, meine Arme und Beine, mein Rücken und Bauch, alles war betroffen. Jede Bewegung tat weh oder war zeitweise nicht möglich. Nach einem Marathon bei verschiedenen Hautärzten und verschiedenen Cortison-Salben versuchte ich mich mehr in Richtung Homöopathie zu orientieren. Insgesamt war ich mittlerweile bei 5 verschiedenen Heilpraktikern und Heilern in Deutschland und im Ausland. Ich habe im Sommer 2014 eine dreiwöchige Kur auf Rügen gemacht und Heilkreidebäder und Heilkreidepackungen ausprobiert. Ich habe meine Ernährung umgestellt und jede Menge verschiedener homöopathischen Arzneimittel eingenommen, Unmengen von Cremes und Badezusätzen verwendet. Chinesische Medizin und Akupunktur angewendet. Nichts davon hat mir langfristig geholfen.

Jeder der selbst von Neurodermitis betroffen ist oder jemanden in der Familie oder als Freund hat, der auch mit dieser Krankheit zu kämpfen hat, weiss was für Höllenqualen der Betroffene zeitweise durchmachen muss. Was die Krankheit mit der Psyche macht, sie einem den Schlaf raubt, was für Schmerzen man erleidet und die Gedanken nur noch um die Krankheit kreisen und man letztlich in einen Teufelskreis verfällt aus dem man glaubt nicht mehr entfliehen zu können. Man kämpft und ringt mit sich, versucht einfach nur den Tag zu überstehen.

Ich erinnere mich gut, wenn auch nur ungern, an die Zeiten in denen es bei mir so schlimm war, dass ich des Öfteren an Selbstmord gedacht habe, weil ich keinen Ausweg mehr gesehen habe, ich mit meiner Kraft am Ende war und einfach keinen Sinn mehr im Leben gesehen habe. In dieser Zeit ist es unheimlich wichtig, Familie und Freunde um sich zu haben, die versuchen den Gesundheitszustand nachvollziehen zu können. Auch wenn die Angehörigen nicht wirklich helfen können, so können sie doch für einen da sein und einem zeigen, dass man nicht alleine ist. Auch für die Liebsten ist die Zeit in der man wieder einen starken Schub hat alles andere als einfach. Den Menschen den man liebt so leiden zu sehen und zu wissen, dass man ihm die Schmerzen nicht nehmen kann erfordert ebenfalls enorm viel Kraft und Durchhaltevermögen.

In den Zeiten in denen es mir so schlecht ging und dabei war es egal welche Jahreszeit ob Sommer oder Winter, habe ich am Tag teilweise bis zu vier Mal gebadet um die Schmerzen kurzfristig unterdrücken zu können. Sich anzuziehen und das Haus verlassen zu müssen war eine Tortur. Jede Bewegung schmerzhaft. Man konnte die gut gemeinten Ratschlägen von Bekannten oder auch fremden Menschen ‚dies und jenes zu versuchen, das habe bei der Nichte, die auch Neurodermitis hat sehr gut geholfen‘, nicht mehr hören. Ich war selbst bei Heilern und Heilpraktikern, die viele Neurodermitiker „geheilt“ haben, aber die Krankheit verläuft nicht bei allen Betroffenen gleich und es gibt nicht das EINE Wundermittel zur Heilung.

Aber ich glaube, dass die DermoDyne Lichttherapie für alle Neurodermitiker egal, wie stark betroffen man ist, Linderung verschafft und das ohne zusätzlichen Schaden anzurichten, wie Cortison und Ähnliches. Ich selbst habe im Sommer 2014 in der Sendung ‚Stern-TV‘ in einer extra Reportage von der Blaulicht-Therapie erfahren. Patienten die genauso schwer wie ich es bin von dieser Krankheit betroffen waren, teilweise arbeitsunfähig waren, so von der Behandlung der Lichtimpfung profitierten, dass sie wieder ein normales Leben führen konnten und mit der Krankheit so gut wie uneingeschränkt Leben konnten.

Im Februar 2015 habe ich meine erste 5-tägige Behandlung in Murnau (Bayern) bei Dr. Wilkens gehabt. Fünf Tage lang 48 Minuten am Tag in dem „Solarium-ähnlichen Gerät“. Die Therapie selbst habe ich als angenehm empfunden, das Licht, dass in regelmäßigen Abständen über den Körper strömt und wärmt. Ab und zu war ich kurz davor während der Behandlung einzuschlafen. Die restlichen Stunden an den Behandlungstagen habe ich meist damit verbracht im Hotelzimmer zu lesen oder zu schlafen, da mein Körper sehr viel Energie für die Vernichtung der für die Neurodermitis verantwortlichen „T-Zellen“ benötigte. Nachdem ich nach der ersten Behandlungsphase wieder nach Hause gefahren bin ist innerhalb weniger Tage eine deutliche Besserung eingetreten, die auch fast 3 Monate angehalten hat. In diesen drei Monaten konnte ich endlich wieder Dinge machen, die ich lange nicht mehr konnte, ich fühlte mich wieder lebendig. In dieser Zeit habe ich nur selten Cortison verwenden müssen und wenn, dann nur kurzfristig.

Nach drei Monaten kam der nächste Schub und ich bin wieder in die Lichtklinik nach Murnau gefahren. Im Jahr 2015 war ich insgesamt vier mal dort zur Behandlung. Seit ich diese Therapie mache hat meine Haut nicht mehr genässt, die Tage an denen es mir richtig schlecht geht sind deutlich weniger geworden. Mein Cortisonverbrauch hat sich extrem reduziert, außerdem helfen mittlerweile auch weniger starke Cortisonsalben. Herr Dr. Wilkens betreut mich seit meiner ersten Behandlung und wir sind immer wieder in Kontakt und ich berichte ihm regelmäßig wie es mir geht. Mit der Therapie werde ich meine Neurodermitis so in den Griff bekommen, dass ich damit weitestgehend uneingeschränkt Leben kann. Die Abstände der nötigen Behandlungen in der Lichtklinik werden immer länger werden und dann sollte es genügen, wenn ich noch einmal pro Jahr für eine Behandlungphase nach Murnau zur Therapie fahre. Ich bin froh, dass ich von dieser Blaulicht-Therapie erfahren habe und ich hoffe, dass noch viel Betroffene mit diesem Verfahren deutliche Besserung erfahren und nicht ihr Leben lang auf Cortison-Tabletten, Cortison-Salben und das ganze andere schädliche Zeug angewiesen sind.

Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Behandlung allen Betroffenen hilft, egal in welchem Alter, auch Kleinkinder können sehr gut davon profitieren. Als ich für ein Beratungsgespräch im Januar 2015 zum ersten Mal zu Herrn Dr. Wilkens gefahren bin, habe ich ein kleines Mädchen von etwa 3 Jahren dort angetroffen. Sie war auch zur Therapie dort, mit ihrer Mama. Ohne mit dem Mädchen geredet zu haben, musste ich nur bei dem Anblick des stark geröteten Gesichts anfangen zu weinen, weil ich wusste was für Schmerzen dieses kleine, süße Mädchen in ihrem kurzen Leben schon erleiden musste. Aber auch dieses Mädchen geht regelmäßig zur Blaulicht-Behandlung und ihr geht es mit jeder Behandlung besser.

Die Behandlung ist nicht ganz günstig, aber im Vergleich dazu was ich monatlich für Pflegecremes aus der Apotheke und Cortison-Salben, Hautarzttermine usw. ausgegeben habe, immer noch akzeptabel und das Einzige was mir hilft! Mittlerweile wohne ich in Zürich und fahre von hier aus nach Murnau und muss für die Kosten selbst aufkommen. Aber als ich noch in Deutschland gewohnt habe ist meine gesetzliche Krankenkasse für die Kosten der Therapie aufgekommen, deshalb sollte man sich von den 176 Euro pro Sitzung nicht abschrecken lassen und ein Beratungsgespräch bei Herrn Dr. Wilkens vereinbaren. Er nimmt sich Zeit für jeden einzelnen Patienten und erklärt die genaue Wirkung der DermoDyne-Therapie.

Ich bin froh, den Beitrag bei „Stern-TV“ gesehen zu haben und ich bin froh, mich auf eine erneute Therapie eingelassen zu haben, nach all den Methoden und Versuchen die gescheitert sind. Endlich habe ich wieder Hoffnung auf ein „normales“ Leben.

Sarina S.